|
Konzeption des Waldkindergartens
Esslingen
"Guck mal, Rehspuren ..." Das Kind
bückt sich und deutet auf die Spuren. Ein Lächeln geht über das
Gesicht. Wärme. Das Wissen: "Ich weiss es, das sind
Spuren!"
| Jubel.
In mir macht sich das gleiche breit
- Jubel. |
 |
In diesem Erleben steckt viel: Der
Geist erwacht, die Seele wird erwärmt, der Körper gebraucht. Dieses
Erleben von Körper - Geist - Seele möglich machen, sich entwickeln
lassen, die Ganzheitlichkeit des Menschen spüren dürfen, das ist
unser Ziel. Das Entstehen, Wachsen,
Reifen und Vergehen der Natur, der Kreislauf der Jahreszeiten steht
im Waldkindergarten im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Wir
erleben die Umgebung des Waldes als "Erzieherin".
Wir verstehen uns als Gäste im Wald, wir
begegnen allem Lebendigem mit Wertschätzung und versuchen Mensch und
Natur in Einklang zu bringen. Wir verstehen uns als
Begleiterinnen, Unterstützerinnen und Impulsgeberinnen der
Kinder. Was brauchen sie? Wo sind ihre Bedürfnisse? Diese wollen wir
aufgreifen und unterstützen.
Zum Einen geben wir Orientierungshilfen,
wo sie notwendig sind, zum Anderen eröffnen wir so viel Freiheiten
wie möglich, um die Entfaltung der Kinder zu selbständigen
und selbstbewussten Menschen zuzulassen.
Dazu bietet der Waldkindergarten mit
seinen vielen Möglichkeiten eine ideale Voraussetzung.
aus: Stadt
Esslingen am Neckar ,
Waldkindergarten,
Konzeption von: Hannelore Kobus,
Erzieherin Iris Eisele, Erzieherin Regina Pfost,
Vorpraktikantin Birgit Schroth, Dipl. soz. arb. |